Mit Stranded Deep 2 erhält ein Survival-Geheimtipp seine wohlverdiente Fortsetzung. Anstatt erneut irgendwo im Pazifik zu stranden, verschlägt es uns dieses Mal in eine Wüstenwildnis. Hier erwartet uns eine raue Landschaft, sengende Hitze, gewundene Flüsse, gewaltige Canyons und eine tödliche Tierwelt. Die Wüste ist dabei der Startpunk, es wird noch etliche weitere Biome zu entdecken geben.
Rein in den Fluss
Wir beginnen als Überlebende, entwickeln uns zu Entdeckern und erkennen nach und nach, dass die Welt weit mehr zu bieten hat, als bloß ums Überleben zu kämpfen. Im Zentrum davon steht eine schier endlose Flusslandschaft, die sich durch Schluchten, Dünen und Täler windet und als Lebensader für eine riesige Wildnis voller Gefahren und Entdeckungen dient.
In Stranded Deep 2 können wir den Fluss mit dem Kajak oder Floß befahren, wobei jede Reise neue Orte und Erlebnisse bereithält. Die Welt basiert auf einer stetig wachsenden Sammlung handgefertigter Inhalte; die endlose Landschaft ist also nicht bloß eine unendliche Abfolge prozedural generierter Wiederholungen. Im Laufe der Zeit können neue Biome, Schauplätze, Tierarten, Crafting-Optionen und weitere Inhalte hinzugefügt werden, wodurch die Welt mit der Weiterentwicklung des Spiels immer facettenreicher wird.
Die Welt von Stranded Deep 2 reagiert auf uns; dynamisches Wasser und Gelände eröffnen neue Möglichkeiten der Interaktion mit der Umgebung. Wir können uns in die Landschaft graben, das Terrain umformen und den Flusslauf verändern, während Stromschnellen und tückische Gewässer die Erkundung erschweren.
Was ändert sich noch?
Das Überleben steht weiterhin im Mittelpunkt des Spielerlebnisses: Man muss Gesundheit, Hunger, Durst und Witterungseinflüsse im Blick behalten und lernen, die Gefahren der Umgebung zu erkennen. Wer sich häuslich niederlassen möchte, kann mobile Basen – etwa schwimmende Behausungen – errichten und diese auf dem Fluss mit sich führen. Man kann jederzeit aufbrechen und in einen neuen Teil der Wildnis ziehen oder sich am Ufer niederlassen und eine dauerhafte Basis errichten.
Die Wildnis selbst ist ein lebendiges Ökosystem, in dem Tiere umherstreifen, jagen und einer Nahrungskette folgen. Wir sind Teil dieses Ökosystems aber stehen darin jedoch nicht zwangsläufig an der Spitze.
Auch das Crafting-System wurde erweitert und setzt nun auf einen stärker physisch orientierten Ansatz bei der Gestaltung. Wir wählen die Materialien für unsere Werkzeuge und Bauwerke selbst aus, sodass Ausrüstung und Konstruktionen die auf der Reise gesammelten Ressourcen widerspiegeln.
Der aus dem Vorgänger bekannte Kartograf wurde grundlegend überarbeitet. Er bietet nun die Werkzeuge, um eigene Orte und Erlebnisse zu erschaffen und diese plattformübergreifend mit Freunden zu teilen. Heißt eine Konsolenversion ist fest eingeplant und Online-Koop ist mit eines der wichtigsten Gameplay-Mechaniken. Wir hören schon leise Crossplay in der Ferne.
Stranded Deep 2 von North Beach Games wird auf dem PC via Steam erscheinen und kann bereits auf eure Wunschliste gepackt werden.
