PeDePe und Aerosoft geben uns in Global Rescue die Macht über Polizei, Feuerwehr, Rettung und über die Spezialtruppe SEK. Wir bauen uns eine Verwaltungsbasis auf, stellen Mitarbeiter ein und kaufen dutzende Spezialfahrzeuge um den verschiedenen Katastrophen Einhalt bieten zu können, schließlich rettet sich ein knuffiges Kätzchen nicht selbst vom Baum.
Wir müssen unsere Übersicht und unser Management-Talent unter Beweis stellen, um schlimme Ausgänge bei unseren Einsätzen zu verhindern. Wie sich das Ganze genau spielt, klären wir nun anhand der aktuellen Early Access-Fassung in unserem Preview.
Das coolste Feature
Das wirklich lässigste Feature von Global Rescue ist die Standortauswahl. Egal wo auf der Welt. könnt ihr euren Startpunkt hinsetzen. Egal ob in der größten Pampa oder in einer Großstadt – alles ist möglich. Dazu müsst ihr allerdings Online sein, weil sich das Spiel die Geodaten aus dem Internet holt. Für all jene die lieber offline spielen oder gerade keinen Zugang zum Internet haben, gibt es auch ein paar Standorte die ihr offline spielen könnt.

Das Wichtigste ist in unserer Basis enthalten. Langsam aber sicher können wir uns vergrößern und einen zusätzlichen Standort freispielen.
Der zweite große Elefant im Raum ist die Optik, die ist bestenfalls zweckmäßig, vor allem in der Nahansicht aber hier werden ihr sowieso nicht viel Zeit verbringen. Wir schätzen das ihr mindestens 80% auf der „Übersichtskarte“ verbringen werdet. In der Nahansicht bauen wir unsere Basis aus. Wir setzen einzelne Räume in die Landschaft und richten sie anschließend ein. Benötigt werden ein Büro, ein Schlafsaal, eine Küche, ein Sportraum, ein Aufenthaltsraum sowie WCs und Duschen. Klingt nach viel aber erwartet aber hier kein „richtiges“ Aufbaustrategiespiel, es geht eher darum genügend Arbeiter und die Fahrzeuge der Einsatzkräfte unter zu bringen.
Über den Wolken
In weiterer Folge müssen wir natürlich auch genug Beamte einstellen, damit wir die unterschiedlichen Notfälle bearbeiten können. Enorm wichtig ist auch die Anzahl der Einsatzfahrzeuge. Was helfen genügend Angestellte, wenn sie nicht aus der Basis fahren können? Die Fahrzeuge sind dann auch die teuersten Anschaffungen im Spiel also immer schön sparen. Im Technologiebaum könnt ihr zusätzliche Fahrzeuge freischalten und auch ein paar passive Boni. So müsst ihr beispielsweise eure Fahrzeuge nicht mehr manuell tanken und waschen, sondern das wird automatisch von der Besatzung erledigt. Heißt um eure Basis baut ihr Tankstellen und Waschmöglichkeiten sowie genügend Parkplätze für eure Einsatzfahrzeuge.

In der Vogelperspektive heißt es die Übersicht zu behalten. Immer wieder gilt es mehrere Einsätze zu koordinieren. Ein richtiger Stresstest.
Die meiste Zeit werdet ihr in Global Resuce auf der Übersichtskarte (Screenshot darüber) verbringen. Von der Leitstelle erhalten wir die gemeldeten Notrufe und dann gilt es zu reagieren. Kümmern wir uns zu Beginn noch um einfache Sachen wie die Katze auf dem Baum, Verkehrskontrollen oder kleinere Streitereien, werden die Einsätze mit der Zeit immer größer und umfangreicher. Bereits nach wenigen Stunden entwickelt man ein Gefühl dafür, welche Einsatzkräfte wir zum Tat- oder Unfallort mitschicken, auch wenn wir noch gar nicht zu 100% wissen ob wir sie dort brauchen werden.
Weit über einhundert unterschiedliche Missionen soll Global Rescue laut Entwickler bieten, mit der Zeit wiederholen sie sich aber dann doch aber hey, wir sind ja noch im Early Access, da kommt sicher noch so einiges dazu. Vor allem die größeren Brände, Unfälle und Spezialmissionen mit dem SEK und der Polizei deuten das bereits jetzt an. Wir jagen Drogenhändler, Betrüger, Diebe und stürzten uns mutig in das lodernde Feuermeer.
Habt ihr genug Forschungspunkte angespart, könnt ihr euch einen zweiten Bezirk freischalten. Auf Wunsch könnt ihr euch aber noch weiter vergrößern. Es gilt eine neue Basis aufzustellen, auch hier sind mehrere Stützpunkte möglich. Heißt die von euch betreute Zone wird immer größer, das Gameplay stressiger aber leider (noch?) nicht tiefer, man fühlt sich fasst wie bei einem „Clicker-Game“.
Release Date-Trailer:
Fazit:
Ich habe nun Global Rescue gut zehn Stunden gespielt und ja das Fundament steht und das Management-Spiel macht auch schon jetzt als Early Access-Version viel Spaß hat aber auch klarerweise noch genug Verbesserungspotenzial, wenn man es länger spielen soll.
Mir geht es hier gar nicht um die Optik, man verbringt sowieso die meiste Zeit auf der Weltkarte in der Übersichtsperspektive aber mir fehlt es an Tiefe. Ja der Aufbau der Basis geht flott von der Hand aber wirkt halt auch noch komplett lieblos. Ja es gibt viele unterschiedliche Missionen aber wenn davon gefühlt zehn auf einmal reinhämmern, wird es arg stressig und klicklastig. Man benötigt keine Strategie, man klickt die Autos an, klickt sie zu den Einsätzen, dort klickt man auf den Vorgang den sie ausführen sollten und das bleibt halt immer gleich. Cool wären längere Einsätze, vielleicht mit Vorbereitungszeit und unterschiedlichen Lösungsansätzen – hier liegt noch enorm viel Potenzial am Boden.
Richtig gut gefällt mir, dass ich überall auf der Welt meine Basis aufstellen kann. Egal ob eine Großstadt wie Paris, der eigene kleine Wohnort oder das letzte Urlaubsziel, das ich besucht habe. Es macht Bock Einsätze in Gegenden zu fahren, die man auch kennt. Ach guck mal, der Nachbar verkauft schon wieder Drogen und da in dem dreckigen Viertel, gibt es erneut eine Schlägerei – ist ja fast wie im echten Leben ;P
Global Rescue findet ihr auf dem PC via Steam als Early Access-Version.

