In The Invincible erkunden wir einen fremden Planeten, namentlich Regis III. Was wie eine normale Forschungsmission beginnt, verwandelt sich bald in eine Suchmission nach unseren vermissten Kollegen. Dabei bleibt es jedoch nicht, dieser Planet ist anders, er bringt Tod und Dunkelheit über uns, unsere Crew und auch über eine „verfeindete“ Fraktion.
Wir schlüpfen deshalb in die Rolle von Yasna, um das ganze Mysterium aufzuklären und vielleicht doch noch irgendwie zu Überleben…
Hinein ins Unbekannte
Durch die Atmosphäre auf dem Planeten Regis III, kommt es immer wieder zu Gedächtnislücken. Deshalb erleben wir Teile der Geschichte auch als Rückblenden. Auf der Suche nach unseren Kollegen erkennen wir, irgendwas hat sie mürbe gemacht, ihr Gehirn funktioniert so gar nicht mehr. In weiterer Folge werden wir noch etliche andere Astronauten treffen. Die sind aber nicht nur Gehirntot, sondern ganz tot. Heißt wird sind einsam und alleine auf einem fremden Planeten, das heißt fast, unser Kommandant schwebt noch mit unserem Raumschiff im Orbit. Via Funk halten wir (meist) ständig Kontakt und versuchen das Rätsel um den Planeten zu lösen und vielleicht kann er uns auch dabei helfen, die Flucht von der Kugel zu schaffen.
Gesteuert wird das Ganze aus der Ego-Perspektive. Euch erwartet ein, wie es modern heißt, filmisches Adventure – wir würden es Walking Simulator nennen. Spielerisch werdet ihr dabei nicht gefordert. Ab und an einen Knopf drücken und viel Wandern steht an der Tagesordnung. Manchmal ist es auch notwendig technische Gadgets einzusetzen, um den weiteren Weg zu finden oder um zusätzlich Story-Schnipsel zu ergattern. Ab und an dürfen wir dann auch mit einem Geländefahrzeug über den Boden brettern – das war es dann aber auch schon.

Dieses unscheinbare kugelförmige Ding, ist eine der gefährlichsten Waffen, die im Spiel auf unsere „Feinde“ losgelassen wird.
Was ja grundsätzlich nichts Schlimmes ist, wenn die Story dafür unterhält, stellt das kein nennenswertes Problem dar. Der Beginn ist etwas zäh aber The Invincible stellt im Verlauf der rund sechs Spielstunden, viele (philosophische) Fragen. Gibt es eine mechanische Evolution? Waren auf diesem Planeten Aliens zu Gast? Wurde der Planet deshalb komplett ausgerottet? Aber woher kommen dann die Spuren von Leben? Sind Roboter Feinde? Müssen wir uns bekriegen oder können wir so etwas wie Freunde sein?
Launch-Trailer:
Fazit:
The Invincible fängt unglaublich behäbig an, fast schon langweilig aber glaubt mir, es wird besser, viel besser. Das Spiel stellt tiefsinnige Fragen, die wir beantworten sollen. Durch die unterschiedlichen Enden, wurde mir das erst so richtig bewusst.
Insgesamt gibt es elf verschiedene Endsequenzen in The Invincible, die ihr euch auf YouTube ansehen könnt – logischerweise sind Spoiler enthalten.
Spielmechanisch dürft ist keine Herausforderungen erwarten, der Titel ist halt ein Walking Simulator. Da mich persönlich die Geschichte zwar unterhalten aber nicht vom Hocker gefegt hat, empfehle ich einen Kauf in einem Sale.
The Invincible findet ihr auf PC (Steam), XBox Series X|S und PS5.


