The Boss Gangster: Criminal Empire hat uns optisch immer an die ersten beide GTA-Teile erinnert. Ein bisschen Action könnt ihr hier dann auch erwarten sowie einen via Taste erreichbaren Third Person-Modus. Eigentlich geht es aber um Strategie, Management und die Beherrschung einer WiSim.
Auch Automatisierung macht einen großen Teil des Gameplays aus und erst mit ihr, macht The Boss Gangster: Criminal Empire richtig Spaß. Ob sich also der Aufbau eines Verbrechernetzwerkes lohnt, lest ihr nun in unserem Test.
Vom kleinen Gangster zum Capo
Gestartet wird in The Boss Gangster: Criminal Empire mit der Charaktererstellung. Aus verschiedenen Versatzteilen zimmern wir uns unseren künftigen Don zusammen. Bei den Spielmodi können wir die Story-Kampagne absolvieren oder wir wagen uns in die Sandbox. Zu Beginn sind wir nur alleine unterwegs. Mit kleineren Hehlereien verschaffen wir uns das benötigte Kleingeld. Am Anfang die beste Variante um halbwegs schnell an Geld zu kommen, ist der Autodiebstahl und der anschließende Verkauf im Hafen.

Hier haben wir schon ein Häuschen in der Vorstadt gekauft. Darin bauen wir Drogen an und mixen Tabs und ähnlichen Stoff zusammen.
Mit der Zeit kratzen wir so genügend Geld zusammen um uns ein Büro und eine kleine Wohnung zu kaufen. In der Bude können wir Drogen anbauen aber natürlich noch eher Amateurhaft. Viel wichtiger ist das Büro. Hier können wir Aufträge annehmen und dadurch Geld verdienen. Mit der Zeit können wir hier auch weitere Kriminelle anstellen, die die Aufträge automatisch annehmen und ausführen – wenn wir die Eigenschaften im Tresor erforscht haben. Außerdem können wir Diebe einstellen, die Drogen, Alkohol, Waffen und Geld beschaffen.
Unser eigener Club

Das kann auch passieren. Die meist echt dümmlich agierende Polizei, hat einen von uns geschnappt und eingesperrt.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt könnt ihr euch einen Club kaufen. Standesgemäß richten wir ihn selbst ein und sorgen für motivierte Angestellte. Steht die Bude, gilt es Alkohol und Drogen auf Vorrat zu kaufen. Die Kundschaft möchte schließlich bespaßt werden – hübsche Frauen dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Der Club, die Getränke, die Drogen und auch die Einrichtungsgegenstände können hochgestuft werden. Dadurch gewinnen wir an Ansehen und können so zusätzliche Bereiche wie VIP-Zimmer freischalten. In weitere Folge folgt dann noch ein Lagerhaus, das als Produktion und Umschlagplatz für unsere Waren genutzt wird.
Launch-Trailer:
Fazit:
Der Einstieg – die ersten Spielstunden – sind in The Boss Gangster: Criminal Empire wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Im Prinzip gibt es nur den Autodiebstahl und den Verkauf der Karre als halbwegs schnelles Geldeinkommen. Drogenverkauf und Herstellung dauern viel zu lange und die Gelegenheitsjobs bringen zu wenig Geld.
Habt ihr aber erstmal ein paar Dinge automatisiert wie das Büro, dann fließt langsam das Geld und wenn ihr dann euren eigenen Club habt, dann macht das Spiel auch wirklich Spaß. Es gibt viel freizuschalten, wir können ein richtiges Verbrechersyndikat aufbauen aber halt sehr, sehr langsam.
Die „KI“ wenn man sie so nennen darf, ist halt leider auch einfach nur dumm. Das Umschalten in die Third Person-Perspektive ein nettes Gimmick. Noch läuft nicht alles rund. Meine Empfehlung: wartet noch ein paar Updates ab oder schlagt bei einem Sale zu. Unter der Haube schlummert nämlich enormes Potenzial.
The Boss Gangster: Criminal Empire von BEF GAMES und Tripwire Presents findet ihr auf dem PC via Steam. Wenn ihr Cheat-Codes benötigt, werdet ihr hier fündig. Eine Demo-Version steht ebenfalls vor dem Kauf zum Download bereit.

