In Honeycomb: The World Beyond verschlägt es uns auf den Planeten Sota7. Als Bioingenieurin Hennessy ist es nun unsere Aufgabe, den Planeten sowie seine Flora und Fauna zu erforschen. Eventuell finden wir dadurch heraus, wie wir das Überleben der Menschheit sichern können.
Sota7, wir kommen
Die Landung auf Sota7 läuft nicht wie geplant. Alleine erwachen wir auf dem uns unbekannten, aber freundlich wirkenden Planeten. Zum Glück ist eine KI ständig an unserer Seite, die sich mit uns unterhält und so nach und nach die Story vorantreibt. Als später das große Raumschiff in der Umlaufbahn explodiert, ist klar, wir sind endgültig alleine hier. Zum Glück können wir die am Boden liegenden Trümmer erreichen und lernen dort neue Baupläne für unseren Basisausbau.

In einem Gebiet entdecken wir gigantische Skelette. Hier finden wir auch das erste Artefakt, mit dem wir anschließend einen Zugang öffnen.
Mit der Zeit erkunden wir den Planeten immer weiter und stoßen auf verschiedene Artefakte. Der Planet war offensichtlich nicht immer unbewohnt. Wenn wir verstehen, was hier passiert ist, können wir vielleicht eine Lösung für die Öko-Krise auf der Erde finden?
Schön und gefährlich
Unsere Arbeit besteht aus Basisbau, Crafting und Survival. Vor dem eigentlichen Spielstart könnt ihr noch den Schwierigkeitsgrad von Honeycomb: The World Beyond anpassen. Angeboten werden leicht, normal, schwierig und ein komplett anpassbares Erlebnis. Einsteiger wie auch Profis finden hier die für sich passende Herausforderung.

Wenn wir uns Tieren nähern, sollten wir darauf achten, wie sie reagieren. Wenn sie uns nachahmen, springt einfach, sind sie freundlich. Wir können sie also streicheln und füttern. Mit dem Futter erschließen wir uns ihr Vertrauen und können sie anschließend in unser Gehege überführen.
Damit wir vorankommen, müssen wir aber diesen Planeten verstehen. Also scannen wir Pflanzen und Tiere und erlernen dadurch neue Rezepte. Aus zwei gleichartigen Pflanzen können wir auch hybride Flora, also etwas Neues erschaffen. Interagieren wir mit Tieren, können wir nach und nach ihr Vertrauen gewinnen. Anschließend können wir ein spezielles Gebäude für sie in die Landschaft stellen. Dort platzieren wir ein Männchen und ein Weibchen und freuen uns bald über Nachwuchs und beständige Ressourcen wie beispielsweise Wolle.
Achtung: Nicht jedes Tier ist uns freundlich gesonnen und auch nicht jede Pflanze zum Verzehr geeignet. Die Laufwege in Honeycomb: The World Beyond sind ziemlich weit gehalten. Wir verfügen zwar über ein Hoverboard aber damit liegen wir letztlich gefühlt mehr am Boden, als dass wir damit „fahren/fliegen/gleiten“.
Trailer:
Fazit:
Der Gameplay-Loop von Honeycomb: The World Beyond weiß durchaus zu unterhalten. Ressourcen sammeln, Basis aufbauen und Grundversorgung sichern. Die Interaktionen mit den Pflanzen und Tieren machen Spaß aber so ganz möchte der Funke auf mich nicht rüberspringen.
Das liegt vor allem an zwei Dingen: Das Hoverboard ist im Grunde genommen nutzlos, da man permanent an irgendwelchen Dingen entweder hängenbleibt oder dadurch vom Board geworfen wird. Die Laufwege werden dadurch mit der Zeit ziemlich lang.
Was mich allerdings richtig nervt, ist der Bauplatz. Gefühlt nirgends kann man sich eine schöne und große Basis hinstellen. Wenn ich dann noch Tiere selbst züchten möchte, wird eine zusammenhängende Basis schier unmöglich. Dadurch entstehen wieder vermeidbare Laufwege. Es sollte dringend die Möglichkeit nachgereicht werden, Bäume und Co. zu entfernen.
Mein Tipp: Auf eure Wunschliste setzen und die ersten Patches abwarten. Alternativ auf einen Sale warten.
Honeycomb: The World Beyond von Frozen Way und Snail Games findet ihr auf dem PC via Steam.

