Unser Besitzer, der kleine Jeff, rutschte auf einer Bananenschale aus und katapultiere dadurch Flippy – das sind wir, das unkaputtbare Handy – in die Kanalisation. In Flipping is Hard ist es also unsere Aufgabe wieder zu ihm nach Hause zu kommen.
Also flippen wir uns so ganz ohne Arme und Beine durch die Spielwelt. Gespielt werden kann übrigens alleine oder alternativ, kommen 16 Spieler im Online-Koop zusammen und liefern sich ein Rennen an die Spitze. Ob das Spaß macht, klärt nun unser Testcheck.
I Bims ein Nokia
Wenn ihr auch schon so alte Säcke seid wie wir, dann kennt ihr doch bestimmt noch das Nokia 3310. Flippy erinnert uns frappierend daran und dass man mit einem Nokia-Handy alleine, einen Weltkrieg hätte beenden konnte. Nichts, also absolut nichts konnte dieses Handy zerstören und das ist auch gut so, das gilt nämlich auch für Flipping is Hard.
Wir fallen meterweit nach unten. Das Cover fliegt davon, der Akku liegt irgendwo und was passiert? Nichts. Die Teile werden einfach wieder angebaut und weiter geht die wilde Reise. Wir durchqueren dabei verschiedene Biome wie beispielsweise das Süßigkeitenland. Immer wieder treffen wir auch auf NPCs und können kleinere Nebenaufgaben bei ihnen abschließen.
Überall in den unterschiedlichen Level, lassen sich ausrüstbare Skins finden. So erhalten wir neue Covervarianten des Handys, setzen ihm eine Brille auf oder bauen ein im Wind wehendes Cape an. Der Schwierigkeitsgrad von Flipping is Hard lässt sich anpassen, so findet jeder seine persönliche Herausforderung. Zu leicht wird das Spiel aber zum Glück nicht, der Rage ist ein gewolltes Gameplay-Element.
Spielt ihr im Koop können euch eure Freunde auch helfen und euch beispielsweise mit Mikrowellen weiter oben spawnen lassen. Auf der linken Bildschirmseite seht ihr euren Fortschrittsbalken. Dadurch seht ihr wie weit der Weg nach Hause noch ist. Zur theoretischen Entspannung könnt ihr euch noch mit kleineren Handygames wie Flippy Bird ablenken.
Trailer:
Fazit:
Ich habe Mirror’s Edge geliebt, also den ersten Teil und meine Güte was hab ich da geflucht bei einigen Sprungpassagen. Ähnlich geht es mir jetzt mit Flipping is Hard. Ich liebe es, es zu hassen. Ergibt keinen Sinn? Sehe ich genauso also entschuldigt mich jetzt verdammt nochmal ich muss mich zu Jeff flippen, das muss doch zu schaffen sein…
Empfehlung: Schnappt euch ein paar Freunde oder eröffnet einfach eine Online-Lobby und genießt das pure Jump and Run-Chaos.
Flipping is Hard von den Elegant Horse Studios und Dawn Wood findet ihr auf dem PC via Steam.



