Play2Chill und Toplitz Productions haben nun von ihrem Aufbaustrategiespiel Aztecs: The Last Sun die Vollversion veröffentlicht. Dabei dreht sich alles um Götter die wir teils verehren und teils vernichten sollen, damit unser Volk überleben kann. Natürlich spielt auch Blut eine große Rolle, so wie es bei den Azteken mit ihrem Opferkult nun mal eben war.
Was Version 1.0 des City Builders auf dem Kasten hat, lest ihr nun in unserem Test.
Das steckt drin

In solchen Gesprächen werden die großen Teile der Handlung erzählt. Es gibt aber auch noch Notizen, kleinere In-Game-Videos und gezeichnete Szenen.
Aztecs: The Last Sun bietet insgesamt drei unterschiedliche Spielmodi. In der Story-Kampagne treten wir gegen die „Mondgöttin“ an und dringen bis in ihren Palast vor um ihr und ihren „Mondgeistern“ das Handwerk zu legen. Habt ihr die Story beendet oder gar keine Lust darauf – könnt ihr euch auch in den Sandbox-Spielmodus begeben. Hier geht es einzig und allein ums Überleben.
Im Kreativmodus könnt ihr eure Seele baumeln lassen. Achtung: Hier sind nur jene Gebäude verfügbar, die ihr in der Story-Kampagne oder im Sandbox-Modus freigespielt habt. All das lässt sich in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erleben. Heißt sowohl Neulinge, gestandene Spieler aber auch Veteranen finden hier ihre perfekte Herausforderung.
Raus aus dem Tal
In Aztecs: The Last Sun verkörpern wir Tlatoani, seines Zeichens mächtiger Häuptling, der versucht, sein Volk am Leben zu erhalten. Als Spielwiese dient dabei der „Texcoco-See„. Gestartet wird auf einer kleinen Insel, auf der wir die wichtigsten Grundressourcen finden. Mit der Zeit vergrößern wir mit Bluttotems unseren Bereich und können so auch Nachbarinseln erreichen, besiedeln und plündern.

Hier seht ihr die Übersichtskarte von Aztecs: The Last Sun. Auf dieser erfüllen wir etliche Haupt- und Nebenmissionen und sammeln zusätzliche Ressourcen.
Neben der normalen Spielkarte (auf der wir siedeln) gibt es noch eine übergeordnete Gebietskarte. Diese Karte erkunden wir mit zwei unterschiedlichen Truppen. Voran geht (fast) immer der Späher. Er erkundet neue Plätze, findet Ressourcen und ebnet uns den weiteren Weg. Mit unserem Häuptling sammeln wir Gold, Blut, Sklaven und Co. anschließend auf. Tlatoani erledigt auch die Hauptaufgaben. Durch kleinere Texträtsel wird das Ganze aufgelockert.
Blut, wir brauchen Blut
Zu Spielbeginn von Aztecs: The Last Sun müsst ihr noch recht viel Mikromanagement betreiben und mit den Ressourcen vorsichtig umgehen. Wer sich zu schnell vergrößert bekommt auch schnell Probleme. Deshalb weißt ihr euren Produktionsgebäuden und Lagerhäusern manuell Arbeiter zu und kontrolliert ob die Waren fluffig schnell geliefert werden.
Habt ihr erstmals die Grundsicherung aufgestellt und verfügt über genügend Einwohner, geht das Ganze etwas leichter von der Hand. Anschließend müsst ihr im Grunde genommen, nur darauf achten das ihr nicht zu schnell euer Reich vergrößert. Dazu stuft ihr euren Tempel auf und stellt Bluttotems in eure nähere Umgebung.
In der Nacht folgen dann Angriffe der Mondgöttin auf eure Siedlung. Ab und an erscheinen Türme und Tempel die ihr tunlichst schnell mit euren Priestern abwehren und deaktivieren solltet. Hier kommt das Blut ins Spiel. So lange euer Blutvorrat hoch genug ist, werden die Angriffe durch ein rotes Schutzschild abgewehrt. Fällt das Schild, bekommt eure Siedlung volles Pfund aufs Maul.

Hier seht ihr unsere Siedlung in der Nacht. Der rote, durchsichtige Schutzkreis, schützt uns vor den fiesen Geisterangriffen.
Deshalb ist kluge und vorsichtige Expansion enorm wichtig. Es hilft nichts, wenn ihr euch zusätzliche Ländereien sichert, die aber dann nicht verteidigen könnt. Blut generiert ihr auf verschiedene Arten. Sind eure Bewohner zufrieden, zapfen sie sich selbst ab und stellen einen Kübel voll mit dem roten Saft vor ihrer Haustür ab – wir müssen ihn nur noch aufsammeln.
Sammeln können wir Blut beispielsweise auch in Tempeln und es gibt sogar ein Gebäude, in dem wir Wasser in Blut verwandeln (Jebus, bist du’s?). Alternativ können wir noch Gefangene oder unsere eigenen Leute opfern, was allerdings gar nicht so gern gesehen wird. Abschließend können wir im Hafenmarktplatz Ressourcen gegen Gefangene tauschen und die anschließend abschlachten – dass wird gerne gesehen.
Launch-Trailer:
Fazit:
Genre-Fans kann ich Aztecs: The Last Sun bedenkenlos ans Herz legen. Für schlanke 19,99€ erhaltet ihr einen City Builder der euch etliche Stunden lang unterhalten wird.
Wirklich etwas Neues findet man zwar nicht aber feine Unterhaltung für Aufbaustrategiefans ist garantiert. Durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen können sowohl Neulinge als auch Veteranen ihren Blutdurst stillen.
Aztecs: The Last Sun findet ihr auf dem PC via Steam.


