Die Vollversion vom magischen Abenteuer Reka ist da, wir haben reingespielt und zeigen euch nun was ihr von dem Spiel erwarten könnt. Grundsätzlich erwartet euch gemütliches Cozy-Gameplay, Crafting, Basisbau und das alles ganz ohne Druck oder Gegner.
Was das im Detail bedeutet und ob das überhaupt Spaß macht, klärt nun unser Testcheck.
Baba Jaga führt uns
In Reka wird mit der Charaktererstellung gestartet und als junge Hexe springt natürlich unsere beliebte Miss Eve ins Abenteuer. Anschließend startet ein kurzes Tutorial und wir lernen die grundsätzlichen Spielmechaniken kennen. Am Ende davon erhalten wir unser Hühnerhaus. Das ist ein gigantisches Wesen mit dem wir über die Karte ziehen. Auf seinem Rücken errichten wir unsere Basis und zwei spezielle Stühle versorgen Miss Eve und Baba Jaga mit einem Sitzplatz und der Steuerfunktion für unser Hühnerhaus.
Um auf den nächsten Kartenabschnitt zu gelangen, müssen wir immer die Hauptquest absolviert haben. Etliche Nebenaufgaben und erkundbare Plätze wie Siedlungen, Ruinen, Händler und Co. sorgen für Abwechslung und zusätzliche Aufgaben. Der Lohn der Mühen sind spezielle Einrichtungsgegenstände, Ressourcen oder Goldmünzen. Damit die Reise zur nächsten Karte wie vorgesehen klappt, benötigen wir immer drei Mahlzeiten. Diese werden in unserem Ofen hergestellt und versorgen uns während der „Überfahrt“ zur nächsten Karte mit dem benötigten Essen.
Wir sprechen mit Tieren
Das Highlight der Reka-Version 1.0 ist wohl das überarbeitete Bausystem, inklusive neuer Kameraposition. Problemlos stampfen wir so auf unserem Huhn eine Basis aus dem Boden. Wir platzieren Wände, Türen, ein oberes Stockwerk, errichten ein Schlafzimmer und vieles, vieles mehr.

Hier seht ihr unseren Ofen, an dem wir köstliches Essen herstellen. Auch Tiere können wir adoptieren. Bei uns wohnen aktuell ein Huhn, ein Hase und eine Katze.
Enorm wichtig ist auch die Landwirtschaft. Dadurch können wir etliche Pflanzen selbst ansetzen und anschließend ernten. Wir können unsere grünen Freunde auch sterben lassen und erhalten dadurch frische Samen. Mit den hergestellten Pflanzen können wir an unserem Tisch spezielle Tränke zubereiten. Fortan können wir auch mit Tieren sprechen und ihnen auch unsere Hilfe anbieten. Eigene Tränke heilen zum Beispiels Bauchschmerzen oder wir vergiften jemanden – auch das ist möglich. Wir können eine gute Hexe sein und versuchen das die Menschen und das Land im Einklang leben. Immer wieder können wir aber auch böse/fanatische Entscheidungen treffen und die Menschen dadurch sogar töten.
Trailer:
Fazit:
Mit Reka erwartet euch ein gemütliches Cozy-Crafting-Spiel in dem ihr einfach eine gute, stressfreie Zeit erleben könnt. Es bietet viele Haupt- und Nebenaufgaben, deutsche Texte und ein tolles Bausystem.
Manchmal zieht sich der Spielfortschritt aber etwas und wer Action sucht ist hier fehl am Platz. Spiel starten, entspannen, bisschen Crafting und Bauen betreiben, ein zwei Aufgaben erledigen und wieder beenden. Ein Titel der hilft, das Leben zu entschleunigen. Wenn euch das reicht, könnt ihr zuschlagen.
Reka von Emberstorm Entertainment, Fireshine Games und Shochiku findet ihr auf dem PC via Steam. Vor dem Kauf könnt ihr eine Demo-Version herunterladen und somit Probe spielen.


