Sunset Summit im Test – Spaßige Koop-Kletterei

Sunset Summit im Test – Spaßige Koop-Kletterei
Sunset Summit im Test – Spaßige Koop-Kletterei

In Sunset Summit können sich maximal acht Spieler zusammenschließen um Kletterpartien auf verschiedene Berge zu unternehmen. Ausgestattet mit Kletteräxten und etlichen weiteren Hilfsmitteln gibt es nur einen Weg, nach oben. Das heißt fast, immer wieder stürzen wir dabei in den digitalen Tod.

Doch keine Angst, meist fair platzierte Speicherpunkte bewahren uns vor einem kompletten Neuanfang. Ob das Spaß machen kann, klärt nun unser Test.

Auf die Berg do gemma gern!

Der Startpunkt in Sunset Summit ist eine Alm. In der Berghütte können wir uns nun für einen Charakter entscheiden. Insgesamt stehen dabei acht Varianten zur Verfügung. Diese bestehen aus alten Omas und Opas. Haben wir einen Gipfel erfolgreich bestiegen, erhalten wir dafür spezielle Tickets. Mit diesen Tickets können wir unsere Oma optisch anpassen.

Der erste Gipfel wurde nach 37 Minuten erstürmt. Der Heißluftballon bringt uns anschließend wieder ins Tal - Sunset Summit.

Der erste Gipfel wurde nach 37 Minuten erstürmt. Der Heißluftballon bringt uns anschließend wieder ins Tal.

In der Hütte wählen wir auch unseren Berg, die Route und den Schwierigkeitsgrad aus. Je höher die Schwierigkeitsstufe, desto größer die Belohnung aber dadurch wird unser Zeitfenster auch kleiner. Das Ziel ist es nämlich, den Gipfel vor Sonnenuntergang zu erreichen. Standardmäßig habt ihr dafür eine Stunde Zeit. Ist alles zu eurer Zufriedenheit eingestellt, geht ihr zum Heißluftballon und anschließend beginnt euer Abenteuer.

In die Berg bin i gern!

Der Aufstieg in Sunset Summit kann durchaus anspruchsvoll werden und besonders im Koop macht das Ganze natürlich noch mehr Spaß. Witzige Fehler können hierbei schon dafür sorgen, dass die halbe Gruppe abstürzt. Grundsätzlich könnt ihr euch das Gameplay folgendermaßen vorstellen: Mit den Kletteräxten werden Wände und Abhänge erklommen. Gehen wir in die Hocke und halten dann die Sprungtaste gedrückt, „fliegen“ wir weit durch die Luft und landen hoffentlich auf dem nächsten Felsvorsprung.

Die links im Bild zu sehenden Abstürze waren natürlich geplant! *hust*... In jedem Fall müssen wir hier einen gewaltigen Sprung meistern um auf dem nächsten "Festland" zu landen. Anschließend geht es via Leiter weiter nach oben - Sunset Summit.

Die links im Bild zu sehenden Abstürze waren natürlich geplant! *hust*… In jedem Fall müssen wir hier einen gewaltigen Sprung meistern um auf dem nächsten „Festland“ zu landen. Anschließend geht es via Leiter weiter nach oben.

Im Prinzip erwartet euch ein Jump and Run-Abenteuer aus der Ego-Perspektive. Hängt ein Mitspieler planlos in der Wand, könnt ihr im ein Seil zuwerfen und so für einen neuen Weg sorgen. Mit der Drohne könnt ihr außerdem eure Umgebung erspähen und sogar einzelne Hilfsmittel an andere Spieler ausliefern. Hilfsmaterialien gibt es dabei verschiedene. Manch eines verlängert kurzfristig eure Ausdauerleiste oder ihr könnt Doppelsprünge ausführen oder sogar kurz fliegen. Je schwerer der Berg und die Route, desto mehr werdet ihr zusammenarbeiten müssen, um den Gipfel zu erreichen.

Launch-Trailer:

Fazit:

mEssE – alias Chefredakteur und Gründermitglied.

Sunset Summit macht eines richtig, ich „springe“ im Sitzen mit und lehne mich passend zur Sprungrichtung mit. Weiß doch jeder das, dass 10% mehr Reichweite bringt, also bitte schaut mich nicht so an.

Das Kletterabenteuer hat seine Stärken vor allem im Koop. Es macht einfach Spaß sich bei einem leckeren Gerstensaft gemeinsam auf den Berg zu kämpfen. Doofe Gespräche, dumme Fehler und ganz viel Teamwork – so soll es sein. Aber auch alleine kann man rund zehn bis fünfzehn Stunden mit dem Titel verbringen um alle vier Berge und sechszehn Routen zu bezwingen. Zudem kostet das Spiel nur 5€, hier kann man eigentlich mit einem Kauf nichts falsch machen.


Sunset Summit von Joe und Andrew Fender sowie dem Publisher Future Friends Games findet ihr auf dem PC via Steam.

Good

  • 8-Spieler-Koop
  • 4 Berge mit insgesamt 16 Routen
  • Kann alleine gespielt werden
  • Unterschiedliche Schwierigkeitsstufen
  • Verschiedene Hilfsmittel wie Pillen, Regenschirme und mehr

Bad

  • Optik eher zweckmäßig
80
In meinen Adern fließt Gaming :D

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