Nach vierzehn Jahren an Entwicklungszeit, haben Realmsoft und OI Games ihr Metroidvania Clockwork Ambrosia veröffentlicht. Geboten werden Erkundung, Action, Backtracking, herausfordernde Bosskämpfe sowie Old School-Optik und Gameplay.
Ob das auch heute noch Spaß machen kann, klärt nun unser Testcheck.
Mayday, Mayday
In Clockwork Ambrosia schlüpfen wir in die Rolle von Iris. Sie ist eigentlich eine Luftschiffingenieurin. Wir tuckern gerade gemütlich mit unserem Schiff durch die Wolken, als plötzlich ein Drache aus Metall erscheint und uns einfach so vom Himmel schießt. Durch Glück überleben wir den Absturz und stranden dadurch auf der Insel „Aspida“. Bereits bei unserer Ankunft wird klar, hier stimmt etwas ganz gewaltig nicht. Fast die gesamte Bevölkerung ist verschwunden und wurde durch bösartige Steampunk-Kreaturen und feindselige Tiere ersetzt.

Dieser Bosskampf hat uns einige Nerven gekostet aber nach ein paar Versuchen war dieses mechanische Ungetüm dann Geschichte.
Als erstes müssen wir uns aus dem Untergrund nach oben arbeiten um die Insel überhaupt erkunden zu können. In weiterer Folge werden wir auch eine Himmelsstadt, überwucherte Pilz-Wälder und uralte Ruinen besuchen. Rund 15 bis 20 Stunden könnt ihr für das Action-Metroidvania einplanen.
Wir schlagen zurück

Schieß du oben ruhig Raketen herum. Wir haben schnell die Ebene gewechselt und warten nun auf unseren Zeitpunkt für die Gegenattacke.
Wie es sich für ein Metroidvania gehört, solltet ihr alle Bereiche genauestens erkunden. Überall lassen sich nämlich mächtige Power Ups, Waffenmodifikationen und Ausrüstungsgegenstände finden. Das ist der frische Wind den Clockwork Ambrosia in das Genre einfließen lässt. Insgesamt können wir vier unterschiedliche Waffen finden: Pulse Breaker (eine futuristische Pistole), einen Raketenwerfer, einen Revolver und einen Granatwerfer.
Immer wieder finden wir Mods um die Waffen abzuändern und anzupassen. Auch die unterschiedlichen Shops bieten ab und an interessante Waren an. Das herumprobieren macht Spaß und sorgt für irrwitzige und manchmal auch sinnlose Kombinationen. Außerdem können wir unterschiedliche Gegenstände finden die beispielsweise unsere Rüstung verstärken oder aber uns zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten bieten wie beispielsweise ein Wandsprung, ein kurzer Beam oder die Sprint-Möglichkeit. Enorm wichtig ist die Aufwertung eures Lebensbalken, den ihr euch beispielsweise bei Händlern gönnen könnt. Also immer schön den Schrott (Währung) der Gegner aufsammeln.
„Nach 14 Jahren Entwicklungszeit ist der Release von Clockwork Ambrosia für unser Team unglaublich bedeutsam“, sagte Nathan Hiemenz, Gründer und Entwickler bei Realmsoft. „Wir wollten ein Metroidvania erschaffen, in dem Kreativität im Mittelpunkt steht, und der 12. Mai ist der Moment, in dem ihr diese Vision endlich selbst erleben könnt.“
Launch-Trailer:
Fazit:
Mit Clockwork Ambrosia erhaltet ihr ein Old School-Metroidvania dass sich vor allem durch die anpassbaren Waffen von der Konkurrenz abhebt. Es macht Spaß die verschiedenen Mods auszuprobieren und manchmal geniale Kombos zu finden.
Abseits davon bekommt ihr das übliche Gameplay. Viel Action, dicke und herausfordernde Bosskämpfe, kleinere Sprungeinlagen und etliche Rätsel. Das Einzige was mich persönlich wirklich gestört hat ist, dass es kein freies Zielen gibt. Man schießt also immer geradeaus. Springen, schießen, ducken, schießen, nur so erreicht ihr andere Ebenen mit euren blauen Bohnen – nervig.
Clockwork Ambrosia findet ihr auf dem PC via Steam.

